Warum heißt es auch Idiotentest?

Im Grunde genommen liegt es an der Überlieferung von Mythen, warum die MPU auch manchmal als Idiotentest bezeichnet wird. Viele ältere Personen sind nach wie vor der Meinung, dass nur diejenigen zur MPU geladen werden, die dreimal durch die Führerscheinprüfung gefallen sind und daher zu unvernünftig zum Autofahren sind. Dem ist aber nicht so und viele weitere Informationen erfährst du in unserem Ratgeber.

Idiotentest

Wieso heißt es eigentlich Idiotentest?

Wir haben dir verraten, warum die Leute früher die MPU auch als Idiotentest bezeichnet haben. Nun verraten wir dir, warum die Leute heute immer noch diesen Begriff verwenden. Dazu sehen wir uns mal näher an, warum jemand zur MPU geladen wird. Es liegt immer ein Führerscheinentzug vor, dem die folgenden Ursachen zugrunde liegen:

Wie diese Gründe verdeutlichen, verliert niemand grundlos den Führerschein oder weil er einmal bei rot über die Ampel gefahren ist. Die Fehltritte im Straßenverkehr müssen öfter geschehen und zu einem derart hohen Punktestand beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg führen, dass nicht nur ein Fahrverbot verhängt wird, sondern auch der Führerschein entzogen wird. Dann wird der Betroffene zur MPU geladen. Sieht man sich die Gründe an, warum dies geschieht, so wird deutlich, warum auch heute noch der Begriff Idiotentest verwendet wird: die Personen sind selbst schuld.

Der Begriff Idiotentest wird heute noch verwendet, da viele Alkoholiker oder Drogenkonsumenten zur MPU geladen werden. Wer sich so im Straßenverkehr verhält, wird eben als unvernünftig bezeichnet. Mit unserem Online Kurs kannst du dich auf die MPU vorbereiten.

Wie läuft die MPU oder der Idiotentest ab?

Der Idiotentest gliedert sich in zwei große Bereiche:

  • medizinischer Teil
  • psychologischer Teil

Es werden bei der MPU keine allgemeinen Fragen zur Straßenverkehrsordnung gestellt – somit hat die MPU nichts mit einer Führerscheinprüfung zu tun. Vielmehr liegt es an der psychologischen Untersuchung, warum die MPU auch Idiotentest heißt. Hier beschäftigt sich ein Psychologe mit dem Prüfling, um folgendes herauszufinden:

  • Hat der Betroffene aus seinen Fehlern gelernt?
  • Werden die Fehler überhaupt realisiert oder werden Ausreden erfunden?
  • Ist der Prüfling generell in der Lage, am Straßenverkehr teilzunehmen?
  • Wie läuft das Leben ab? Wird nach wie vor Alkohol getrunken oder Drogen konsumiert?
  • Welche Erfahrungen beim Autofahren sind vorhanden?

Wie man deutlich erkennt, hängen diese Fragen nicht mit den Fahrfähigkeiten in Bezug auf die Straßenverkehrsordnung zusammen. Vielmehr soll folgendes ergründet werden:

Die Fragen der MPU sollen erkunden, ob die betroffene Person vernünftig genug ist, um sicher am Straßenverkehr teilzunehmen. Es soll abgeschätzt werden, ob eine positive Verhaltensänderung stattgefunden hat.

Bereite dich auf die MPU vor

Nun haben wir die gute Nachricht für dich: du kannst dich auf diese Fragen vorbereiten. Du musst nicht ohne Vorwissen zur MPU gehen. Experten und Spezialisten haben sich mit diesem Thema umfassend beschäftigt und einen Kurs kreiert, mit dem auch du dich perfekt auf die Prüfung vorbereiten kannst. Zwar ist es so, dass jeder Prüfling abhängig von seinem Fehlverhalten andere Fragen erhält, aber unsere Experten gehen auf alle Bereiche ein.

Fazit: Auf den Idiotentest kannst auch du dich vorbereiten

Die MPU wird oft als Idiotentest bezeichnet, weil die meisten Betroffenen selbst schuld sind und somit als unvernünftig für den Straßenverkehr bezeichnet werden. Ob sich der Prüfling geändert hat und in Zukunft sicher am Straßenverkehr teilnehmen kann, wird über die MPU herausgefunden.


Wir helfen dir mit unserem Plakos Online-Testtrainer, dich auf die MPU vorzubereiten, damit du möglichst bald deinen Führerschein wieder in der Hand hältst.


 

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  • Idiotentest: Pixabay